Anfrage zur Situation in den Kemptener Kindertagesstätten

Katharina Schrader

Im Namen der SPD-Stadtratsfraktion habe ich um einen Bericht im Stadtrat zur aktuellen Situation in den Kemptener Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten, Horte) gebeten. Der Fragenkatalog war umfangreich:

  1. Wie viele Kinder in Kempten können aus Kapazitätsmangel derzeit nicht eine Kindertagesstätte in Wohnortnähe/in ihrem Sprengel besuchen?
  2. In welchen Stadtteilen gibt es derzeit eine größere Nachfrage nach Betreuungsplätzen als derzeit zur Verfügung stehen? In welchen Stadtteilen gibt es freie Plätze, die nicht wohnortnah belegt werden können?
  3. Wie reagiert die Stadtverwaltung Kempten auf die steigenden Kinderzahlen durch mehr Geburten und Zuzüge? Müssen ergänzend zu den derzeitigen Maßnahmen weitere neue Plätze in Kindertagesstätten geschaffen werden?
  4. Stimmt es, dass in Kempten immer mehr schulpflichtige Kinder für ein Schuljahr zurückgestellt werden und somit das Angebot an freien Plätzen in Kindertagesstätten deutlich reduzieren? Wie wird versucht, diesem Trend entgegenzusteuern?
  5. Stimmt es, dass ein Großteil der frei werden Plätze in Kindergartengruppen durch älter werdende Krippenkinder aus dem Kindergarten belegt werden, so dass immer weniger freie Plätze für Kinder ohne Krippenbesuch zur Verfügung stehen? Führt dies dazu, dass diese Kinder nicht in eine wohnortnahe Einrichtung gehen können?
  6. Wie wird derzeit der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kinder zwischen ein und drei Jahren in Kempten verwirklicht?
  7. Wie hat sich in den letzten Jahren die Nachfrage nach Hortplätzen entwickelt? Kann die Nachfrage derzeit gedeckt werden?